Herzlich willkommen
auf den Internetseiten der Kunstsammlung Friedrich Karl Ströher. Informieren Sie sich über einen der bekanntesten Künstler des Hunsrücks.
Öffnungszeiten
Mi – Fr 10:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr
Sa + So 14:00 – 17:00 Uhr
Montag und Dienstag geschlossen
Bitte beachten: Aufgrund der Sanierung des Neuen Schlosses ist die Kunstsammlung Friedrich Karl Ströher für die Dauer der Maßnahme geschlossen. Die Ausstellung „Zurück zuhaus – Die 1920er Jahre in Irmenach“ ist in der Galerie der Hauptfiliale der Kreissparkasse, Vor dem Tor 1, in Simmern zu den Öffnungszeiten der Sparkasse zu sehen.

Kalender 2026
Die perfekte Geschenkidee

„Zurück zuhaus –
Die 1920er Jahre in Irmenach“
Ausgewählte Werke
in der Kreissparkasse

Banner des Turngaus Hunsrück
Restaurierung ist abgeschlossen.
Jahresrückblick 2025 / Ausblick 2026
Irene Theiß, Simmern

Neuer Vorstand
Durch den plötzlichen Tod des Schatzmeisters Alfons Susenburger musste kurzfristig nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin gesucht werden. Alexandra Brigitte Scholz, die die letzten Jahre die Kasse geprüft hat, erklärte sich bereit, die Kassengeschäfte zu übernehmen.
Rückblick 2025
In diesem Jahr jährt sich der 100. Todestag von Friedrich Karl Ströher. Sein früher Tod am 14. Dezember 1925 kam überraschend, denn er hatte sich 2 Jahre zuvor mit seiner Frau und Sohn in Irmenach ein eigenes Haus mit Atelier gebaut. Dadurch, dass die Kunstsammlung Friedrich Karl Ströher im Hunsrück-Museum im Neuen Schloss in Simmern geschlossen ist, sind insgesamt die Aktivitäten um den Maler etwas ruhiger geworden. Wenn auch viele Bilder von ihm in der Kreissparkasse zu besichtigen sind. So werden die Bilder in einem eigenen Museum doch stärker wahrgenommen.
Auszeichnung für die ehrenamtliche Museumsaufsicht
Im April wurde von unserem Verbandsbürgermeister Michael Boos, das Team der ehrenamtlichen Museumsaufsicht im Hunsrück-Museum Simmern mit der Ehrennadel ausgezeichnet. Derzeit engagieren sich 26 Mitglieder des Freundeskreises Ströher bei der ehrenamtlichen Museumsaufsicht am Wochenende und an den Feiertagen. Kristina Müller-Bongard hielt die Laudatio und betonte die unersetzliche Rolle des Ehrenamtes im Museum.
Ausflug nach Neuerkirch/Alterkülz

Am 25. Juli 2025 hatte der Vorstand zu einer Fahrt/Besichtigung nach Neuerkich eingeladen. Dort gab Dr. Fritz Schellack uns einen spannenden Einblick in die Entwicklung des besonderen Projektes des Kulturhistorischen Museums, das aus einem Wohnhaus mit Einrichtungen um 1900 stammt und einer zweigeschossigen Scheune, die mit zahlreich liebevoll gestalteten Themenecken eingerichtet ist. Anschließend fuhren wir nach Alterkülz. Dort begrüßte uns Familie Braun in ihrem Natursteinhaus, erklärte uns die verschiedenen Techniken der Behauung von Steinen bis hin zu modernen Gravur-Verfahren.
Ausflug nach Büchenbeuren und Irmenach mit anschließender Mitgliederversammlung am 24. Oktober 2025
In den 1920er Jahre wurden viele Kriegerdenkmäler aufgestellt, bzw. an Kirchen angebracht, damit die Familien einen Ort der Trauer für ihre gefallenen Söhne aus dem 1. Weltkrieg hatten. So die Information von unserem Historiker, Dr. Fritz Schellack. Unser Maler und Bildhauer Ströher hat mehrere Kriegerdenkmale entworfen, so in Büchenbeuren, Hirschfeld und in Irmenach. In Büchenbeuren besuchten wir zum Anlass seines 100. Todesjahres die Ev. Kirche, um dessen Eingangstor F. K. Ströher ein Kriegerdenkmal entworfen hatte. Anschließend gingen wir in das Gebäude der alten Volksschule. Dort sind zwei große Wandbilder von Ströher direkt in den feuchten Putz gemalt worden. Sie zeigen die landwirtschaftliche Arbeit im Frühjahr beim Säen und im Herbst beim Ernten. Diese Gemälde sind in schlechtem Zustand und wurden schon vor 20 Jahren untersucht, wie sie restauriert werden konnten. Auch hier war das Wissen von Dr. Fritz Schellack sehr hilfreich. Er erklärte uns, welche Möglichkeiten sich jetzt ergeben könnten, um die Bilder langfristig vor dem Verfall zu retten. Anschließend fuhren wir nach Irmenach, besichtigten dort das renovierte Kriegerdenkmal auf dem Friedhof und dann begann die Mitgliederversammlung.

Mitgliederversammlung in Irmenach
Neben zahlreichen Mitgliedern konnte der Vorstand des Freundeskreis Friedrich Karl Ströher besonders den Bürgermeister von Irmenach begrüßen. Christian Wedertz, der im Sommer neu gewählt wurde, zeigte reges Interesse an dem berühmten Sohn seiner Gemeinde und freute sich über die Einladung und unser Kommen.
Anfangs war unsere Mitgliederversammlung besonders überschattet durch den plötzlichen Tod von Alfons Susenburger, der seit Beginn unseres Vereins im Jahre 1989 der Kassenwart war. Deshalb musste kurzfristig nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin gesucht werden. Alexandra Brigitte Scholz, die die letzten Jahre die Kasse geprüft hat, erklärte sich bereit, die Kasse zu führen.
Ausblick auf das Jahr 2026
Im nächsten Jahr feiern wir den 150. Geburtstag von Friedrich Karl Ströher, und dann soll auch seine Kunstsammlung nach der Renovierung des Schlosses wieder eröffnet werden.
Fahrten
Der Freundeskreis hat bislang alle zwei Jahre eine mehrtägige Fahrt zu Aufenthaltsorten von Ströher unternommen und plant dies auch für 2026. Wie aus seinen Lebenserinnerungen hervorgeht, hat Friedrich Karl Ströher als Wanderbursche und Geselle im Süddeutschen Raum an vielen Einzelprojekten gearbeitet. Sobald der Termin feststeht und die Planung abgeschlossen ist, gehen allen Mitgliedern entsprechende Informationen zu.
Nachruf Alfons Susenburger

Die Nachricht von seinem plötzlichen Tod überraschte uns zunächst als ungläubig Fragende, wurde dann aber zu bitteren Wahrheit: Alfons Susenburger ist in der Nacht zum 10. Oktober 2025 im Alter von 78 Jahren verstorben.
Damit verlor unser Freundeskreis einen langjährigen treuen Freund, aber auch seinen Schatzmeister. Er war ein Schatzmeister der besonderen Art: allein schon deshalb, weil er dieses Amt seit Gründung des Vereins im November 1989, also vor 36 Jahren, ununterbrochen ausgeübt hat.
Nachruf Elke Heinemann

Es war im Jahre 1998 im Rahmen einer Vernissage zu einer Ströher-Ausstellung als der Festredner, der frühere Leiter des Landeshauptarchivs Koblenz Prof. Franz Josef Heyen, den Blick ganz bewusst auf die Persönlichkeit von Charlotte Ströher lenkte. Und er war es auch, der 2004 bei einer weiteren Ausstellungseröffnung anregte, sich einmal näher mit dieser ungewöhnlichen Frau auseinanderzusetzen und ihr Leben in das Zentrum einer eigenen Betrachtung zu stellen. Unter den Zuhörerinnen waren damals Christa Wendling und Elke Heinemann, die diese Anregung aufnahmen und fortan immer wieder dafür warben.

Paten-Abend für Friedrich Karl Ströher in Simmern
Rhein-Hunsrück-Zeitung
29. November 2025

Wie die Region die Maler Ströher und Zierke verband
Rhein-Hunsrück-Zeitung
8. August 2025







